Hardangervidda

Heute führte mich mein Weg weiter Richtung Norden (wie seit Beginn der Reise). Das Letzte Stück der Ryfylke Scenic Route habe ich hinter mir gelassen und mich direkt In Richtung Odda aufgemacht, wo schon die nächste Route startete, die Hardanger Scenice Route.

Es ging direkt an den ersten Seitenarmen des Hardanger Fjordes entlang mit Blick auf Schnee bedeckte Gipfel und Gletscher. Auf der rechten Seite begann der Nationalpark Hardangervidda, wovon man aber (noch) nicht wirklich viel gesehen hat. Die Fahrt war dieses Stück entlang leider nicht ganz so entspannt, da viel Verkehr war und man sich doch arg aufs fahren konzentrieren musste, bei den schmalen Straßen.

Meinen Aktiv Stop für heute habe in Kinsarvik eingelegt. Von dort für ein Wanderweg bis auf die Hochebende Hardangervidda, was allerdings eine mehrtägige Tour gewesen wäre. Ich habe mich auf die Wasserfall Runde beschränkt und bin bis hoch zum letzten Wasserfall (von 3, wenn ich richtig gezählt habe) gelaufen. Im Vergleich zu gestern eine sehr anstrengende Strecke, über sagen wir mal „rudimentär“ angelegte Wege. Es war ein ziemliches Gekraxel, aber hat Spaß gemacht und die Ausblicke auf die unterschiedlichen Wasserfälle waren sehr beeindrucken.

Heute war Schaaf Abtrieb und einige sind mir auch entgegen gekommen. Die Schaafe verbringen den Sommer auf der Hochebene und werden im Herbst wieder in die Täler getrieben.

Nachdem das Sport Programm für heute erledigt war, ging es nun auch mit dem Camper weiter hoch auf die Hardangervidda. Eine 8.000 Quadradkilometer große Hochebene, im Mittel zwischen 1200m und 1400m hoch. Die Fahrt dort hoch war alleine schon ein Erlebnis. Ich habe noch nie solche Tunnel gesehen. Kreuz und quer durch den Berg, sich mehrfach überschneidend sah es auf dem Navi aus wie so ein finde den Weg Labyrinth. Und meinen ersten Kreisel IN einem Tunnel habe ich auch durchfahren.

Oben angekommen, befindet man sich in einer vollkommen anderen Landschaft. Keine Bäume mehr, nur noch ein wenig Gras, garge Landschaft, aber atemberaubend schön. Es erinnerte mich sehr an den Tongariro Nationalpark in Neuseeland.

Diese Markierungsstangen neben der Straße kennt man ja z.B. aus Österreich. Hier sind die aber irgendwie etwas größer dimensioniert, anscheinend fällt hier im Winter ordentlich Schnee.

Übernachtet wird dementsprechend dann heute auch im Skiort Gailo (Jeilo gesprochen). Morgen geht es die Strecke durch den Nationalpark dann auch teilweise wieder zurück nach Westen in Richtung Bergen. Eine bessere Routenplanung hab ich nicht hinbekommen, aber diese Ecke wollte ich unbedingt sehen und der Weg hat sich absolut gelohnt. Für den Rückweg kann ich mir dann morgen etwas mehr Zeit nehmen und vielleicht finde ich ja noch eine paar Wanderwege.

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