Mit der Fähre durch 3 Fjorde

Heute stand eine schöne Fährüberfahrt durch gleich 3 Fjorde auf dem Programm. So schön die Straßen entlang der Fjorde auch sind, vom Schiff aus kann man die Aussichten immer noch am besten genießen. Daher passte die 2,5 stündige Fährüberfahrt gut in meine Routenplanung. Ich konnte meinen Camper mitnehmen und musste nicht extra eine Rundfahrt machen um wieder zurück zum Anfang zu gelangen.

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Auf dem Weg findet man immer mal wieder interessante, kurze Zwischenstopps, wie diesen Wasserfall.

Startpunkt der Fähre war der kleine Ort Gudvangen, von dort fuhr die Fähre durch den Nærøyfjord, Auerlandsfjord und schließlich durch den Sognefjord nach Kaupanger. Der Weg dorthin führte hoch hinauf und dann durch tiefe Schluchten bis runter in den Fjord.

 

Ich hatte von einer schönen Aussicht über den ersten Fjord und das Tal rund um Gudvangen vom Hotel Stahlheim aus gelesen. Laut Karte war es kaum ein Umweg und die Straße zum Hotel war auch noch relativ einfach. Leider war der Blick nicht so atemberaubend, da die Wolken recht tief im Tal gehangen haben. Der weitere Weg runter ins Tal war dagegen äußerst atemraubend und nichts für schwache Nerven. Auf dem letzten Bild sieht man eine recht schmale, eher einspurige Straße. Was man nicht sieht, ist die Tatsache, dass diese Straße sich in endlosen Serpentinen mit 18% Gefälle nach unten schlängelt. Ich war sehr froh als ich ohne Gegenverkehr heil unten angekommen bin.

Das Ticket für die Fähre hatte ich gestern schon online gebucht, sodass ich mich entspannt in die Schlange einreihen und auf die Abfahrt warten konnte. Der Vorteil, in der Nebensaison unterwegs zu sein, war heute wieder deutlich zu spüren. Es waren glaube ich nur 4 oder 5 Autos auf der Fähre und insgesamt vielleicht 10 Gäste. Kein Gedränge um die besten Plätze, alles einfach nur entspannt genießen.

Der erste Fjord ist der engste in ganz Nordeuropa, wirklich sehr beeindruckend, sowas sieht man nicht von der Straße aus.

Im Verlauf wurden die Fjorde immer breiter und zwischendurch haben wir noch ein paar Wanderer aufgesammelt.

An den mehr oder weniger dauerhaften Regen hat man sich schon fast gewöhnt, aber gegen Ende der Fahrt kam sogar mal wieder die Sonne zum Vorschein.

Am Ziel angekommen ging es dann noch ein paar Kilometer den Sognefjord entlang bis zu meinem Nachtlager für heute. Von hier aus starte ich dann morgen auf die Sognefjell Scenic Route entlang des Jotunheimen Nationalparks. Der Wetterbericht für morgen stimmt mich leicht optimistisch, dass es vielleicht mal länger als ein paar Minuten aufhört zu regnen, aber warten wir es ab. Wie man sieht, kann man das Land trotz schlechtem Wetter genießen und beeindruckend ist es so oder so.

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