Aruba / Oranjestad

Heute sind wir auf Aruba, in der Hafenstadt Oranjestad. Wie der Name schon vermuten lässt, sind wir jetzt im ehemaligen niederländischen Kolonialgebiet. Aruba ist ein eigenständiges Land, gehört aber noch zum niederländischen Königreich. Die niederländischen Antillen bestehen aus den sog. ABC-Inseln, welche wir in den nächsten 3 Tagen alle abklappern: Aruba, Curacao und Bonair. Vom Festland sind wir nicht weit weg, die Küste Venezuelas liegt nur 25 km entfernt.

Für heute hatte ich mir eine Tauchfahrt im U-Boot Atlantis gebucht. Sowas hab ich bis jetzt noch nie gemacht und war sehr gespannt. Eigentlich hatte ich schon fast mit einem Glasboden Boot oder sowas in der Art gerechnet, aber es sollte sich wirklich als echtes U-Boot herausstellen.

Der Weg war nicht wirklich weit, direkt gegenüber unserer Gangway lag unser Taxi bereit, welches uns 15 Minuten vor die Küste brachte.

Als das U-Boot dann vom vorherigen Tauchgang auftauchte, ging unser Taxi längsseits und wir im fliegenden Wechsel an Bord.

Jeder hatte im Grunde ein Bullauge vor sich und freie Sicht. Als alle noch gerätselt haben wann es denn endlich los geht, hat man den Meeresgrund schon auf uns zukommen sehen. Das Abtauchen hat man überhaupt nicht mitbekommen, wenn man nicht den Tiefenmesser im Auge behalten hat.

Insgesamt waren wir knapp eine Stunde unterwasser und es ging entlang eines kleinen Riffs und zweier Schiffswracks. Zu sehen gab es jede Menge Fische und Korallen, begleitet von Erklärungen der Crew. Ganz so gut erkennt man es leider nicht, aber auf dem einen Foto oben sieht man einen recht großen Barracuda hinter dem Wrack.

Am tiefsten Punkt hat der Captain einen Touchdown am Meeresgrund gemacht und wir waren 128 Fuß tief, das müssten so ungefähr 39 Meter gewesen sein. Tiefer unterwasser werde ich wohl so schnell nicht mehr kommen, wenn überhaupt.

Soetwas habe ich bislang noch nicht erlebt. Ein Tauchgang in einem echten U-Boot mit 40 Metern Wasser über dem Kopf ist schon etwas, an das man noch länger zurück denken kann.

Zurück an Land war noch genug Zeit um etwas durch die Stadt zu flanieren. Ich hatte das Gefühl, durch eine dieser riesigen Outdoor Shopping Malls in Florida zu laufen. Das lag nicht nur an den vielen Amerikanern in den Straßen, die vom zweiten Kreuzfahrtschiff im Hafen kamen, sondern am ganzen Look der Stadt. Alles top modern, gepflegt und voller Geschäfte und jede Straße war mit Palmen übersäht. Teilweise etwas übertrieben, aber so stelle ich mir irgendwie die Karibik vor, keine Ahnung warum.

Ich hatte heute morgen den Link auf die Schnorchel Fotos von unserem Guide auf Antigua erhalten. Das Internet an Bord ist jedoch sehr langsam und teuer. Deswegen bietet es sich für sowas an, Ausschau nach Crew Mitgliedern auf Landgang zu halten. Dort wo sie sich mit Handy in der Hand rum drücken, gibt es üblicherweise freies WLAN. Und so bin ich auch fündig geworden. Eine ewig lange Einkaufsstraße im Zentrum war von vorne bis hinten komplett mit schnellem und kostenlosem WLAN versorgt. Also konnte ich einige der Fotos vom Schnorcheln runter laden und schnell noch im Antigua Blogeintrag ergänzen.

Das war jetzt heute schon die 7. Insel, wenn ich mal Barbados nicht mitzähle von der ich außer Flughafen nicht viel gesehen habe. Die nächsten zwei Tage besuchen wir noch Curacao und Bonair. Dort werde ich aller voraussicht nach noch eine Biketour und einen Schnorchelausflug machen, bevor es dann mit einem Seetag Unterbrechung zum letzten Stop, Grenada geht.

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