Eine Burg und ein See

Die erste Nacht ist vorbei und die Schlafprobe ist damit bestanden. Gut geschlafen habe ich, wobei „ausschlafen“ relativ ist. Kurz nach Sonnenaufgang bin ich meistens wach, so ganz dunkel bekommt man den Camper nie. Aber der Tagesrhythmus wird sich bald einpendeln und ich automatisch etwas früher schlafen gehen. Und morgens noch ein paar Stunden Zeit zu haben, bevor man aufbricht ist auch ganz gemütlich.

Heute habe ich erstmal ausgiebig Kaffee zu mir genommen, gefrühstückt und zig mal hin und her überlegt, wie mein Tagesplan aussehen soll. Im Kopf hatte ich mir gestern glaub ich 3 Varianten überlegt und immer wieder verworfen und neu geplant, aber das ist der übliche Planungs Overkill bei mir, das gibt sich in ein paar Tagen.

Beim Aufbruch hatte ich mich dann für die Variante entschieden, heute direkt an den Schluchsee zu fahren und dort etwas zu unternehmen. Als ich allerdings unterwegs war und auf dem Hügel die Burg Hohenzollern gesehen habe, bin ich dann doch kurz entschlossen abgebogen. Was soll ich sagen, Burgen, Schlösser und Ruinen haben es mir halt irgendwie angetan.

Also direkt auf dem ersten noch nicht offiziellen Parkplatz geparkt, dann hat man noch etwas Strecke zu laufen. Der Weg hoch zur Burg war zwar steil, aber dafür nicht weit. Es waren auch nicht wirklich schöne Wanderwege in der Umgebung, also blieb es beim direkten Hin- und Rückweg.

Als ich die ersten Hinweisschilder gesehen habe, dass man auf jeden Fall ein Online Ticket benötigt um in die Burg zu kommen, hatte ich schon die Befürchtung dass es beim hochlaufen bleibt. Am Eingang habe ich dann aber Smartphone sei Dank, schnell ein Ticket gekauft, für 12-13 Uhr und durfte direkt mit der 12 Uhr Gruppe rein. Ich war wohl recht früh dran, es waren nicht wirklich viele Leute da. Die Parkplätze waren auch alle fast leer, also wieder Glück gehabt.

Der Eintritt war mit 16 € recht teuer, aber die Burg ist auch komplett zu besichtigen mit vielen Ausstellungen, etc. Mir hat der Ausblick von meiner Bank und die Katakomben am besten gefallen, wo früher die Wachleute ihren Dienst geschoben haben.

Im Anschluss ging es dann in Richtung des Tagesziels, dem Schluchsee und dem Stellplatz im gleichnamigen Ort. Gemütlich über die Landstraße und ein kleines Stück Autobahn bin ich in knapp 1:45 h hierher gegondelt. Man merkt dass diese Gegend dann doch Touristisch etwas massiver genutzt wird. Die Straßen werden voller, weniger Geschäfte und Firmen, dafür aber mehr Restaurants und jede Menge Fahrradfahrer und Wanderer. Und vor allem: Jedes noch so kleine, unscheinbare, nicht asphaltierte und kaum als Parkplatz erkennbare Fleckchen hat einen eigenen Parkschein Automaten.

Einen freien Stellplatz für meinen Bus zu finden, war aber kein Problem, die Hauptsaison ist dann doch schon rum, auch wenn viel los ist. Es war gerade mal 15 Uhr, also hab ich mein Rad vom Träger geholt, den Packesel voll geladen und bin eine Runde um den See gefahren. Der ist nicht besonders groß, deswegen war er inklusive einer ausgiebigen Pause, in knapp 2 Stunden umrundet.

Den Tag beende ich nun, wie meistens, mit dem Abendessen und der Tageszusammenfassung.

Danach noch ein wenig Netflix anwerfen und den morgigen Tag planen.

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