Naturpark Obere Donau

Ich hatte den Ort für meine Übernachtung gestern mehr oder weniger willkürlich gewählt. An den Bodensee wollte ich nicht, also habe ich mir etwas nördlich einen grünen Flecken auf der Landkarte gesucht und am südlichen Ende den ersten Stellplatz gewählt. Das war Neuhausen im Naturpark Obere Donau.

Heute hatte ich beschlossen einen ganzen Tag hier zu bleiben, also noch eine weitere Nacht und erst morgen früh weiter zu fahren. Dementsprechend war heute keine Eile angesagt und gegen 11 Uhr bin ich mit dem Mountainbike zu einer „frei Schnauze“ Tour aufgebrochen. Also keine vorher ausgesuchte und geplante Tour, sondern einfach grob eine Richtung ausgesucht und dann von Kreuzung zu Kreuzung entschieden wo es hin gehen soll.

Nur ein paar Kilometer von hier fließt die Donau durch eine wirklich schöne Landschaft, von hohen Kalkstein Felsen eingerahmt. Das war die grobe Richtung, die ich eingeschlagen habe. Der Fluss ist hier auch eher noch ein „Flüsschen“. Zwischendurch habe ich die Donau mit dem Rad auf der Schulter über ein paar in den Fluss geworfene Felsbrocken überquert, leider hab ich vergessen ein Foto von der Stelle zu machen.

Die ganze Tour ist mit fast 5 Stunden dann doch etwas ausgeartet und die letzten Kilometer und vor allem Höhenmeter zurück zum Bus haben echt weh getan. Vor allem, da ich mich natürlich kurz vor dem Ziel noch verfahren habe…

Das erste Stück bis zum Fluss ging durch unspektakuläre Waldwelge, aber dann begrüßten mich schon die ersten schönen Ausblicke und ich war mir sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Zum einen war es die richtige Wahl heute mehr Zeit einzuplanen und zum anderen das Moutainbike zu nehmen. Denn von unten ist der Ausblick zwar schön, aber von oben noch viel schöner…

Wie man auf der Karte hoffentlich sieht, bin ich zunächst südlich der Donau entlang gefahren, dabei hab ich natürlich immer über Schilder und die Komoot App Ausschau nach Sehenswürdigkeiten gehalten und bin fündig geworden. Das Schloss konnte man leider nicht besichtigen, war aber trotzdem ein schöner Anblick.

Dann ging es wieder runter ins Tal. Den Fahrradweg am Fluss entlang wieder zurück zu fahren, war mir zu langweilig, also ging es wie schon geschrieben, zu Fuß über die Donau. Auf der einen Seite waren es 250m, also musste ich die auf der anderen Seite natürlich auch wieder nach oben… Gelockt hat mich ein Restaurant ganz oben, welches ich von der anderen Seite entdeckt hatte. Dort bin ich dann erstmal eingekehrt für eine Pause und Stärkung.

Auf dieser Seite gab es noch ein paar Aussichtspunkte, die zwar ausgeschildert und mit Trampelpfaden gut erreichbar waren, aber ohne jede Absicherung oder Geländer. Da muss man schon schwindelfrei sein.

Und als Belohnung für die ganze Plackerei gab es dann noch eine wunderbare Abfahrt über einen sehr langen Single Trail runter ins Tal.

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