Rasdhoo Atoll, Insel/Hotel Kuramathi, Malediven

1,5 km lang, an der breitesten Stelle 300m breit, das ist für die nächste Woche mein Zuhause. 18 Stunden Anreise von Haustür bis Hotelzimmer waren es dann doch und die stecken mir gerade ganz schön in den Knochen. Ich kämpfe gegen die Müdigkeit und Zeitverschiebung, damit ich nicht zu irgendwelchen komischen Zeiten einschlafe und damit völlig aus dem Tritt komme.

Da der Flug nicht ausgebucht war, konnte ich den Sitz neben mir für einen kleinen Unkostenbeitrag reservieren und somit frei halten. Das war aber nur ein kleiner Trost, unbequem ist so ein 10 Stunden Flug in der Economy Klasse trotzdem. Geschlafen habe ich maximal 30 Minuten am Stück, bis mir wieder irgendein Körperteil eingeschlafen ist und angefangen hat weh zu tun. Über so lange Zeit Maske tragen ist auch nicht sonderlich angenehm, aber zum Glück habe ich damit nicht so die Probleme. Was nimmt man nicht alles für ein wenig Erholung auf sich 😆

So gegen 9:30 Uhr Ortszeit sind wir dann in Male, der Hauptinsel der Malediven gelandet. Wie üblich in Corona Zeiten gab es jede Menge im Vorfeld zu beachten, Corona Test, Online musste auch was ausgefüllt werden, Nachweis über Hotelbuchung, Nachweis über gebuchten Rückflug, alles sollte man bei der Passkontrolle zur Hand haben. Das alles stand auch nochmal auf Bildschirmen zur Erinnerung. Also alles raus gekramt und dem netten Zollbeamten zusammen mit dem Pass erwartungsvoll überreicht und dann? Der winkt nur ab, stempelt den Pass und das wars… Aber wehe, wenn ich mal nicht alles akkurat vorbereitet hätte, dann würden sie mich mit Sicherheit sofort kontrollieren und wieder heim schicken.

Von der Hauptinsel ging es dann per Wasserflugzeug weiter zu meiner Hotel Insel. Also Koffer holen und ab an den nächsten Check-in um ihn wieder abzugeben. Dann eine kurze Busfahrt zu einem speziellen Terminal für Wasserflugzeuge. Das war wirklich beeindruckend, da waren bestimmt 20 Flugzeuge an mehreren Piers verteilt, die im Minuten Takt starteten und landeten. Bis mein Flug dran war, hatte ich aber noch 1,5 Stunden Zeit. Die konnte ich zumindest in einem schönen Wartebereich mit Snacks, Kaffee und Klimaanlage verbringen.

Nach dem letzten kurzen „Hüpfer“ von 15 Minuten mit dem kleinen Flugzeug waren wir dann endlich am Ziel. Wir wurden von einer netten TUI Mitarbeiterin begrüßt, die uns allerlei Sachen über das Hotel erzählt hat. Das war zwar alles wirklich sehr interessant, aber eigentlich wollte ich nur in mein Zimmer und mich hin legen. Doch dann war es endlich geschafft, Koffer auspacken und dann erstmal auf meiner traumhaften Terrasse die Füße hoch legen und ne Runde schwimmen gehen.

Für heute ist jetzt nur noch ausruhen, ein wenig die Insel erkunden angesagt und nach Möglichkeit nicht ganz so früh einschlafen.

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