Was macht man hier eigentlich so den ganzen Tag?

Eigentlich nicht viel und das ist genau das Richtige, zumindest für eine kurze Zeit, 3 Wochen wäre mir das glaube ich dann doch zu langweilig.

Den ersten Tag im Paradies habe ich heute genutzt um richtig anzukommen und mich an das faule Leben hier zu gewöhnen. Der Tag gestern war durch die Anreise doch sehr stressig und der Rest des Tages war alles neu, man musste sich orientieren und will sofort alles entdecken und kennenlernen. Einschlafen viel mir auch erstmal schwer, durch die Zeitumstellung und die mehr oder weniger durchgemachte Nacht im Flieger war ich ziemlich neben der Spur. Irgendwann hab ich es aber geschafft und bin vollkommen entspannt heute morgen mit diesem traumhaften Ausblick aufgewacht.

Da ich eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer habe und eh nicht so der Frühstücksmensch bin, hab ich das auch erstmal ausgelassen und habe es mir auf meiner Terrasse bequem gemacht. Die Wassertemperatur ist hier nur knapp unter der Lufttemperatur, also ca. 27 Grad Wasser und um die 30 Grad Luft kann man schon aushalten. Da kann selbst ich ohne zu bibbern morgens um 10 Uhr ins Meer springen. Als mir die ganzen Fische aufgefallen sind, hab ich erstmal meine Taucherbrille geholt und war überrascht wie viele hier direkt vor meiner Haustür unterwegs sind.

Zur Mittagszeit hat der Magen dann doch geknurrt und ich hab mir im Restaurant das Essen schmecken lassen. Es gibt Buffet Restaurants und die a la Carte Restaurants, die aber nicht inklusive sind. Bis jetzt hab ich nur am Buffet gegessen und es war super. Für mich als „Alles-Esser“ gibt es da eigentlich nie Probleme. Es ist ein Mix aus indisch und asiatisch würde ich sagen und damit genau mein Geschmack. Danach habe ich mir heute mal die zweite Hälfte der Insel angeschaut und mir vorne am Schnorchel Center noch ein paar Flossen für morgen besorgt, damit ich noch ein wenig weiter raus schwimmen kann.

Auf der ganzen Insel verteilt sind verschiedene Bars und auch Pools, so wie man es von einer Hotel Anlage kennt, aber halt weit verstreut auf einer Insel, auf der es sonst nichts anderes gibt. Ein weiterer grandioser Vorteil, das Hotel ist zwar komplett ausgebucht, aber davon merkt man überhaupt nichts. Alles verteilt sich und die Leute verbringen vermutlich auch viel Zeit in ihren Bungalows, genauso wie ich. Die sind ja traumhaft und man verlässt sie eigentlich nur, wenn man Hunger hat.

Wenn ich das richtig gelesen habe, gibt es 300 Bungalows auf der Insel, also rein rechnerisch ca. 600 Gäste. Klingt erstmal viel, aber teilt man die 3 km Strand durch die Gäste, hat jede einzelne Person 50m Strand und Meer ganz für sich alleine 🏖

Den Rest des Nachmittags hab ich dann wieder „zuhause“ verbracht und bin noch etwas schwimmen gegangen, bevor das Wasser zu niedrig wegen der Gezeiten wurde.

Wo man kleine Fische sieht, gibt es oft eben auch etwas Größere. So einen hab ich dann auch mal von meiner Terrasse aus gefilmt. Zum Glück macht mir sowas nichts aus, aber ich kenne einige, die ab jetzt nichtmehr ins Wasser gegangen wären 🤣

Ein bisschen weiteres Faulenzen, eine Runde im Whirlpool, Abendessen und ein paar Bier und Cocktails am Strand später, war der Tag auch schon wieder vorbei, ohne dass auch nur eine Sekunde Langeweile aufkam.

So verbringt man also einen Tag im Paradies…

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