Lago Maggiore

Der Tag hat hier am Lago Maggiore mit viel Regen angefangen. Ich dachte schon, dass er komplett ins Wasser fällt. Also habe ich den Tag sozusagen erstmal auf der Couch verbracht. Gegen Nachmittag hat es dann aber zum Glück aufgehört zu regnen. Erstmal bin ich ne Runde durch das benachbarte Naturschutzgebiet gelaufen, so ganz habe ich dem Wetter nicht getraut.

Dann bin ich aber doch noch mal aufs Fahrrad und am See entlang erst durch Locarno und bis nach Ascona gefahren. Zwei schöne kleine italienische Städtchen. Obwohl wir eigentlich noch in der Schweiz sind, aber davon merk man hier außer an den Auto Kennzeichen eigentlich nichts mehr. Hier gibt es auch jede Menge Hotels und Restaurants. Ich hatte mich gestern schon gewundert, weil ich keine Hotels gesehen habe. So weit bin ich aber einfach gestern nicht gekommen…

Auf einer Brücke hat mich ein entgegen kommender Fahrradfahrer vor „Policia“ gewarnt und ich habe sie wirklich auf der anderen Seite auf dem Radweg stehen sehen. Vermutlich haben die Fahrrad Fahrer kontrolliert und dass mich der Mann gewarnt hat, hat mich vermuten lassen, dass ich irgendwas falsch mache. Mein Mountainbike ist auch in Deutschland glaube ich nicht offiziell „verkehrstüchtig“, so ohne Lichter und Reflektoren und dem ganzen Zeug und wie die Regeln hier sind, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Vielleicht auch wegen meiner Kopfhörer in den Ohren, ich weiß es nicht. Also habe ich vorsichtshalber mal eine Pause auf der Brücke eingelegt bis sie weg waren 😊.

Hinter Ascona bin ich dann mal den Berg hoch gefahren und dort versteckt sich die ein oder andere Villa. Eine wirklich sehr schöne Gegend und ganz oben am Ende der Villen Straße haben sich dann auch noch einige Wanderwege angeschlossen.

Von hier oben hatte ich auch einen wundervollen Blick über den See und die Sonne kam sogar stellenweise raus.

Die ganze Tour gibt es wieder auf Komoot.

Zurück am Campingplatz konnte ich sogar noch ein wenig den Liegestuhl raus holen und die Sonne genießen.

Morgen gehts dann wieder in Richtung Norden und damit in Richtung Heimat. Der Plan ist eigentlich zurück durch den Gotthard Tunnel, dann etwas der „Grand Tour of Switzerland“ zu folgen, hin und wieder mal einen Stopp einzulegen und dann in Basel einen Campingplatz zu beziehen. Der Wetterbericht verheißt aber nichts Gutes, egal wohin ich schaue, morgen soll es leider den ganzen Tag regnen.

Das wird eine Herausforderung für mich, denn das ist keine gute Kombination, wie ich aus der Vergangenheit weiß. Die Kombination Heimweg und schlechtes Wetter hat mich zuletzt eigentlich immer dazu getrieben nicht im Regen nochmal einen Stopp einzulegen, sondern einfach direkt heim zu fahren. Naja, wir werden sehen…

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