Kreidefelsen und Kap Arkona

Das mit dem Brötchenservice hat heute irgendwie nicht geklappt, oder ich hab die Brötchen nicht gefunden, keine Ahnung. Zum Glück hatte ich mir gestern noch eine Packung Brot mitgenommen und konnte trotzdem was frühstücken, bevor ich aufgebrochen bin.

Heute ging es zum Touristen Ziel Nr. 1 auf Rügen, den Kreidefelsen. Dementsprechend bin ich auch zeitig losgefahren, um noch möglichst vor der ganzen Meute dort zu sein. Ziel war der große Parkplatz in Hagen, am Rand des Jasmund Nationalparks im Nordosten der Insel. Das ist der Sammelpunkt für alle Touristen. Von hier aus kann man entweder per Shuttlebus, Fahrrad oder zu Fuß weiter. Ich habe mich natürlich zu Fuß auf den Weg zum Kaiserstuhl gemacht, das ist der Touri Hotspot an der Klippe. Dort werden alle Touristen mit Reisebussen und auch mit dem Shuttlebus abgeworfen. Eintritt kostet 10 €, dafür bekommt man das typische Programm, ein Museum das mich nicht interessiert, ein Kino mit einem Film der mich nicht interessiert und Souvenirgeschäfte die mich nicht interessieren. Dazu gehört aber auch eine Plattform, von der aus man einen Blick auf die Kreidefelsen werfen kann. Ich hatte Glück und war wirklich rechtzeitig da und es war kaum was los.

Ich kann schon verraten, die 10 € waren es nicht wert, kurz auf die Platform ein Foto machen und nach 10 Minuten war ich wieder draußen. Der wirklich schöne Teil kommt erst jetzt, abseits von dieser Touristen Abzocke. Der Wanderweg (ohne Eintritt) führt entlang der Steilküste Richtung Süden. Komplett durch einen schönen Wald und es gab immer wieder Ausblicke auf das Meer und die Klippen. Je weiter ich lief, umso schöner wurde es. Ich war fast alleine unterwegs und habe kaum andere Wanderer gesehen. Manchmal musste ich erstmal durchatmen, bevor ich mich vor an den Rand getraut habe zu. Foto machen. Geländer, gab es nur am Anfang, danach war nix mehr abgesperrt an den Klippen.

Am schönsten fand ich diesen Ausblick hier. Eine Bank zum ausruhen mit diesem Ausblick, von der wollte ich garnicht mehr aufstehen.

Ich bin ein gutes Stück die Küste entlang gelaufen und bin dann abgebogen um wieder zurück zum Auto zu kommen. Ein absolutes Highlight, sehr schöne Ausblicke auf die Klippen, schöne Wanderwege durch die Wälder, wirklich sehr zu empfehlen. Den Kaiserstuhl kann man sich aber getrost sparen.

Die ganze Tour gibt es hier auf Komoot.

Ich bin früh gestartet, also war es gerade mal Mittag als ich wieder beim Auto war. Deswegen bin ich noch weiter an den nördlichsten Zipfel der Insel gefahren, Kap Arkona bzw. Putgarten. Auf dem Weg bin ich mal kurz an einem Parkplatz rausgefahren und zum Strand gelaufen.

In Putgarten war es noch abgedrehter was den Tourismus Level angeht, wenn irgendwo so eine Bimmelbahn durch die Straßen fährt, ergreife ich normalerweise die Flucht. Jetzt war ich aber schonmal hier, also bin ich eine Runde gelaufen. Ich habe mir über Komoot einfach eine Tour gesucht, die etwas abseits verlaufen ist und so bin ich den meisten ausgetretenen Pfaden ausgewichen. Am schönsten war der Weg nach dem Leuchtturm, am Wasser entlang bis zum Fischerdorf Vitt.

Ich bin froh, dass ich im Anschluss noch hierher gefahren bin und nicht morgen extra den Weg auf mich genommen habe. Für einen zweiten Stopp war das nochmal ganz ok, aber das Highlight war es heute nicht, die Kreidefelsen sind da aber auch schwer zu toppen muss ich zugeben.

Die ganze Tour gibt es hier auf Komoot.

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